Biolandhof Steinhorst
Domhoffstraße 37
59320 Ennigerloh-Westkirchen
         
  DE-ÖKO-006


      Wir stellen uns vor

Unser Geflügel

Hähnchen - Bruderhahn oder Masthähnchen?

Eigener Strom das ganze Jahr hindurch

E-Mobilität hält Einzug auf dem Biohof Steinhorst


Wir stellen uns vor
Auf unserem Hof in Westkirchen betreiben wir seit 1986 auf etwa 20 ha biologischen Acker- und Gemüseanbau. Unser Schwerpunkt ist der Gemüseanbau. Dort bauen wir hauptsächlich Wurzel-, Kohl- Zwiebel-, Frucht- und Blattgemüse an. Auf unserm Biolandhof bauen wir Dinkel und Triticale an. Unsere restlichen Flächen sind Grünland. Außerdem halten wir 220 Legehennen und 5 Hähne in einem Hühnermobil und ziehen zudem Bruderhähne auf.


Der Hof wird von Maria Laukötter-Steinhorst und Josef Steinhorst bewirtschaftet und geleitet. Ihre Themenschwerpunkte sind der Gemüse- und Ackerbau. Auf dem Hof leben auch Anne und Christoph Grünebaum mit ihrer kleinen Tochter Hedwig. Anne macht jeden Donnerstag den Hofladen in Westkirchen und das Büro für Gemüse bringt's, welches Anfang 2017 auf den Hof Steinhorst umgezogen ist.


Zudem haben wir jedes Jahr mehrere Waldorfschüler_innen bei uns, die ein dreiwöchiges Praktikum bei uns absolvieren. Zusätzlich kommt auch jedes Jahr eine Agrarstudentin aus Osteuropa, welche von April bis Oktober ihr Praktikum bei uns macht. Dieses Praktikum wird von dem Verein LOGO e.V. (Landwirtschaft und ökologisches Gleichgewicht mit Osteuropa e.V.) organisiert. Der Verein setzt sich für die berufliche Bildung landwirtschaftlicher Nachwuchskräfte aus Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus ein. Mit Hilfe von Praktika und Seminaren sollen sie fachliche Kenntnisse erwerben, ihre sprachlichen Fähigkeiten verbessern und interkulturelle Erfahrungen sammeln. Außerdem ist die Völkerverständigung ein weiteres wichtiges Ziel für LOGO (LOGO e.V. 2016).


Unser Geflügel
Unsere Legehennen leben in einem mobilen Hühnerstall. Dieser wird regelmäßig mit Hilfe eines Treckers auf neue saftige Wiesen umgezogen. Die Hühner haben somit immer frischen Grünauslauf und der Boden vor dem Stall, der normalerweise sehr schnell kahl und überdüngt ist, wird geschont. Der natürliche Hühnerdünger wird gleichmäßig auf die Flächen verteilt und Krankheitserreger haben durch die kurzen Standzeiten kaum eine Chance sich zu entwickeln.
Mit unseren Legehennen der Rasse „Domäne Silber“ unterstützen wir die „Ökologische Tierzucht gGmbH“ (ÖTZ) auf der Suche nach dem „Öko-Huhn“. Dies ist eine Initiative von den Bioverbänden Bioland und Demeter, die die Unabhängigkeit der Biolandwirte von den großen Zuchtkonzernen anstreben und dem Kükentöten eine Ende bereiten möchten. „Ziel des Projektes ist es, eigene, authentische Strukturen für eine ökologische Tierzucht zu schaffen. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Implementierung eigener Zuchtstrukturen im Bereich des ökologischen Geflügels“ (ÖTZ 2016). Für die ÖTZ dokumentieren wir die Legeleistungen und die Eigeweichte jeder einzelner Legeperiode.
Näher Informationen finden Sie auf folgender Seite: http://www.oekotierzucht.de/


Auf Grund der schlechten Verfügbarkeit der "Domäne Silber" und "Domäne Gold" haben wir 2016/17 wieder das klassische Biohuhn "Lohmann braun plus", von unserem Biolandpartner Jens Bodden, aufgestallt. Auch für dieses Jahr sieht die Situation nicht anders aus. Für 2018/19 werden wir versuchen, wieder die Domäne zu bekommen.



Hähnchen - Bruderhahn oder Masthähnchen?
Der Bruderhahn ist in unserem Fall der Bruder unserer Legehennen der Rassen Domäne Silber und Domäne Gold. Auch diese werden normalerweise nach dem Schlüpfen getötet, da sie nicht viel Fleisch ansetzten und somit nicht dem klassischen Masthuhn entsprechen. „Der ÖTZ ist es jedoch ganz besonders wichtig, dass die männlichen Küken der ÖTZ-Legehennen auch aufgezogen werden. Die Verantwortung hierfür liegt hierfür jedoch bei den Landwirten“ (ÖTZ 2016). Dieses Jahr probieren wir das sogenannte Zweinutzungshuhn aus. Bei diesen Tieren werden sowohl die weiblichen als auch die männlichen Tiere genutzt. Die Hennen haben eine etwas geringe Legeleistung im Vergleich zu den Hochleistungshennen und die Hähnchen setzten etwas mehr Fleisch an als die Bruderhähne. Ab Dezember gibt es auch wieder unsere Bruderhähne. Bei Interesse rufen Sie uns gerne unter folgender Telefonnummer an: 0 25 87 / 91 99 341

Eigener Strom das ganze Jahr hindurch
Seit September 2017 sind wir stolzer Besitzer einer eigenen Photovoltaikanlage und produzieren somit unseren eigenen Strom, der auf dem Hof selbst verbraucht wird.
Der Clou an der Sache ist, dass wir unseren Stromüberschuss im Sommer in einer „Cloud“ speichern und ihn an wolkenverhangenen Tagen und im Winter wieder abrufen können. Somit haben wir das ganze Jahr über hinweg Strom aus erneubaren Energien.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch auf unserem diesjährigen Hoffest (09.09.2018), wo die Anlage ausführlich erklärt und besichtigt werden kann.

E-Mobilität hält Einzug auf dem Biohof Steinhorst
Ende Dezember 2017 haben wir uns für ein Elektroauto der Marke Fiat Fiorino entschieden. Mit diesem kleinen „Stromer“ werden ab sofort die Kistentouren in Ennigerloh und Westkirchen gefahren. Somit fahren wir nun die ersten Touren CO2 neutral.
Weitere Informationen zur E-Mobilität erhalten Sie auch auf unserem diesjährigen Hoffest am 09.09.2018, wo das Auto ausführlich erklärt und besichtigt werden kann.