Äpfel vom Laakenhof und aus Detmold





  
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Äpfel von der Lebenshilfe Detmold

Der Obstbau hat bei der Lebenshilfe Detmold eine lange Tradition. Auf einer Fläche von ca. 22 ha erfolgt der Obstanbau, seit 1969 nach den Richtlinien des ANOG- und seit 1993 nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Zurzeit arbeiten ca. 35 Menschen mit Behinderung in diesem Bereich.

Folgende Obstarten beziehen wir von der Lebenshilfe Detmold:

Äpfel (Sommer-, Herbst- und Winteräpfel)

Das Apfelsortiment umfasst über 40 Sorten Tafeläpfel.

In den beiden Kühllagern, jeweils mit Sortierraum, können ca. 90 t Äpfel eingelagert und aufbereitet werden. Die Vermarktung der Erzeugnisse erfolgt über unsere Hofläden, sowie über Einzel- und Großhandel. Außerdem wird ein Teil des Obstes an die hauseigene Mosterei geliefert, in der es zu Fruchtsäften und Fruchtaufstrichen weiterverarbeitet wird. Ein weiteres Arbeitsgebiet ist die Herstellung von Apfelchips.

Die Vermarktung läuft ganzjährig. Ein großer Teil der Apfelernte wird zunächst eingelagert und bis ins Frühjahr vermarktet.

Apfelanbau auf dem Laakenhof

Dabei legen wir bei unserer Sortenauswahl großen Wert auf Geschmack und Widerstandsfähigkeit des Obstes. So finden sich bei den Äpfeln fast ausschließlich schorfresistente Sorten wie z.B. TOPAZ, RUBINOLA oder ROSANA, die neben dem hervorragenden Geschmack auch optisch bestechen Geschmack auch optisch bestechen. Aufgrund unserer relativ kleinen Produktionsmenge müssen wir die Früchte nicht so lange lagern und können sie bei optimaler Genußreife ernten – und das schmecken Sie ! Im biologischen Anbau dürfen Krankheiten oder Schädlinge nur mit zugelassenen Naturpräparaten reguliertwerden; hierzu zählen Pflanzenextrakte wie z.B. aus dem tropischen Quassiaholz oder auch Gesteinsmehle und Schwefelprodukte. Durch die Erhaltung und Förderung der natürlichen Gegenspieler von Schadinsekten können die Schäden oft auf einem erträglichen Niveau gehaltenwerden – leider nicht immer ! Den Bewuchs rund um unsere Obstbäume und –sträucher – besserals „Unkraut“ bekannt – begrenzen wir mechanisch, d.h. mit der Handhacke, Motorsense odereiner Spezialmaschine. Chemisch-syntethische Pflanzenschutzmittel sind im biologischen Anbau verboten – „und das ist auch gut so !“ (vgl. Hr. Wowereit)



Hier noch Wissenswertes über unser heimisches Obst:



Der Apfel zählt zu den beliebtesten Obstsorten bei uns. Er wurde aber auch schon in vorgeschichtlicher Zeit verzehrt, wie Funde in Pfahlbaudörfern beweisen. Damals wurde er noch gesammelt, wohingegen er heute im Obstbau zu den wichtigsten züchterisch bearbeiteten Kulturarten gehört. Diese Bedeutung spiegelt sich in der Sortenvielfalt wider: rund 20.000 Sorten gibt es heutzutage, die allesamt aus dem
Holzapfel, dem Paradiesapfel oder anderen Wildapfelarten hervorgegangen sind. Ökoäpfel haben oft mit dem Vorurteil zu kämpfen, sie seien klein, schrumpelig und voller Schorfflecken. Aber auch im ökologischen Anbau spielt die optische Qualität eine wichtige Rolle, und auch der Geschmack wird darüber nicht vergessen.